Vergiftungen der Allerliebsten, der Vierbeiner


Wir, das KAPVINUM Team, bemühen uns Sie nicht nur in Punkto Wein auf dem neuesten Stand zu halten, sondern auch über das, was in Südafrika generell geschieht.

Durch das Weingut Hillcrest aus Durbanville, welches auch in unserem Onlineshop mit fantastischen Weinen gelistet ist, haben wir „Saartjie“, die kleine Jack Russel Dame, kennen und lieben gelernt. „Saartjie“ ist die treue Seele unseres Winzers Arno Smith, nach der er seine ausgezeichneten Weine benannt hat . Wir waren zutiefst erschüttert, als wir durch unsere südafrikanischen Freunde erfuhren, dass wöchentlich knapp 1000 Hunde in Südafrika vergiftet werden und sie so einen schmerzhaften und qualvollen Tod erleiden.
In einer Nacht wurden in Roodepoort, in der Provinz Gauteng, einem Vorort von Johannesburg, 40 Hunde vergiftet.

In Südafrika ermöglichen die meisten „Herrchen“ ihren geliebten Vierbeinern einen Zugang zum Garten bzw. zum Grundstück, auch in der Nacht. Somit können diese eventuell ungebetene Gäste vertreiben und einen Einbruch oder Überfall verhindern.

Mittlerweile setzten die Einbrecher das Gift Aldicarb ein, welches im Volksmund als „zweistufig“ bekannt ist. „Zweistufig“, da ein Lebewesen nach der Vergiftung in der Regel lediglich noch zwei Schritte tätigen kann bevor es stirbt. Einbrecher mischen das Gift beispielsweise unter Hackfleisch, um es den Hunden zu zuwerfen und sie über die Nahrungsaufnahme zu vergiften.
Ein großer Hund hat eine Überlebenschance, falls sein „Herrchen“ ihn innerhalb von 20 Minuten findet und umgehend zur Tierklinik bringt. Kleinere Hunde sterben nach ca. 5 Minuten qualvoll, da sie Lähmungen erleiden und anschließend ersticken.

Das Gift „Aldicarb“ ist eine schwarze körnige Substanz und wird in einigen Pestiziden verwendet. Aldicarb ist in vielen Teilen Europas verboten, auch in Südafrika kann es nicht mehr legal erworben werden. Jedoch wird es von Verbrechersyndikaten über die Grenze Simbabwes eingeschmuggelt.
Anschließend wird das Gift illegal in dubiosen Supermärkten, abgepackt in kleinen Plastiktüten, oder an Taxiständen verkauft.

Wie schütze ich mein Haustier

Einige Tierschutzorganisationen, sowie auch die südafrikanische Polizei, wenden sich nun an die breite Öffentlichkeit, um die Besitzer der Vierbeiner auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Gleichzeitig möchte man an den Verstand appellieren, dass die Hunde zumindest in der Nacht im Wohnhaus übernachten sollten. Sie könnten somit nach wie vor bei einem Einbruchsversuch „anschlagen“ und ihr „Herrchen“ alarmieren, welcher dann sofort die zuständige Polizei verständigen kann. Dadurch würde ein Einbruch verhindert und zusätzlich ein Tierleben gerettet werden!!!

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